Vier Wege, wie du einen eigenen virtuellen Hintergrund erstellen kannst

Virtueller Hintergrund Blaue Dächer
Im Weltraum oder doch lieber vor der Golden Gate Bridge? Bei vielen Online-Konferenztools fallen die mitgelieferten virtuellen Hintergründe ziemlich dürftig aus. Außerdem.. wer will schon den gleichen Hintergrund wie zahllose andere Personen nutzen?
 
Wir brauchen eigene, innovative virtuelle Hintergründe!
 

Wie geht das?

Im Prinzip ist ein Bild alles was du brauchst. Ende des Artikel.
Na gut, nicht ganz. Denn natürlich möchtest du deinen Hintergrund möglichst sinnvoll nutzen, also ein Logo oder deinen Namen anzeigen und eventuell sogar einen Slogan oder eine Aussage, die dir für diesen Workshop ganz besonders wichtig ist festhalten. Dann müssen wir dieses Bild im ersten Schritt noch erstellen. Und dafür haben wir so einige mögliche Wege:
1. Dein liebstes Präsentationstool
Egal, ob Libré Office, Microsoft Power Point oder Prezi – in jedem Fall lassen sich einzelne Folien als Bilddatei exportieren. Warum also nicht einfach eine Folie so gestalten, wie du deinen Hintergrund haben möchtest? Der Vorteil ist, dass du das Programm bereits gut kennst. Eventuell musst du beim „als Bild speichern“ kurz nach der Funktion „Exportieren“ suchen und dich aktiv daran erinnern, das gängige Bildformate .jpg oder .png als Endung tragen. Aber unterm Strich ist diese Variante die am leichtesten zugängliche.
Doch was, wenn du richtig hübsche Designs haben möchtest? Du weißt schon, so wie es auf Instagram einige haben? Dann reichen die Präsentationsprogramme meistens nicht mehr aus (es sei denn, du bist echt geübt darin).
2. Die hochgelobte Alleskönnerin
Und hier kommt Canva in’s Spiel. Canva ist die Plattform, um die man nicht herum kommt, wenn man sich mit Marketing auf Social Media beschäftigt. Kein Wunder, denn Canva hat für gefühlt jeden Anwendungsfall eine hübsch designte Vorlage parat. Doch neben der Kreation von Instagramposts, kann Canva noch weitaus mehr. Zum Beispiel eben virtuelle Hintergründe. Du brauchst einen Account und eine Vorlage im 16:9 Format, dann kann es auch schon losgehen. Neben allem, was du auch in deinem Präsentationsprogramm machen kannst, hast du hier noch zusätzliche eine riesige Bibliothek mit Rahmen, Formen, Pfeilen und Bildern, die du für deinen virtuellen Hintergrund nutzen kannst. Viel Spaß beim Probieren, falls du dich für diese Variante entscheidest. Wir wissen aus eigener Erfahrung, wie viel Zeit man auf Canva verbringen kann (Spoiler: viel zu viel!).
3. Alles Einzelfälle
Für den Fall, dass es für dich total sinnvoll ist, ein Stockphoto zu verwenden, kannst du auch aus den Völlen der Stockphoto-Portale schöpfen. Das kann zum Beispiel hilfreich sein, wenn du im Online-Workshop eine Story erzählst und für die richtige Stimmung sorgen möchtest. Ich persönlich mache das sehr gern – mit der Einschränkung, dass die Bilder sparsam eingesetzt werden sollten. Niemand kann sich mehr auf eine Story konzentrieren, wenn im Hintergrund eine Diashow stattfindet. Die Plattformen, die ich für diesen Zweck nutze, sind Unsplash und Pexels.
4. Die „den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen“-Variante
Eigene Fotos. Was wirkt authentischer, als ein von dir gemachtes Foto, beispielsweise von einem Seminarraum? Gerade als Moderator*in kann ein Seminarraum als Hintergrund für die richtige Workshopstimmung sorgen. (Ich kann die Moderationskarten fast riechen.) Für meine Online-Workshops an der Uni Potsdam nutze ich sehr gern ein Foto von einem unserer typischen Seminarräume, das ich während einer Präsenzveranstaltung gemacht habe. Egal ob ein eigenes Foto oder ein Stockphoto – beides kannst du mit deinem Präsentationstool, Canva oder einem Bildbearbeitungsprogramm nachträglich bearbeiten, um beispielsweise auch hier dein Logo, deinen Namen oder eine Botschaft zu ergänzen.
 
Das waren die vier einfachsten Wege, wie du dir dein eigenes virtuelles Hintergrundbild erstellen kannst.
 
Wenn du mehr Hintergrundwissen zum Thema haben möchtest, zum Beispiel, wie du ganze Power Point-Präsentationen als Hintergrundbild bei Zoom verwenden kannst, dann empfehle ich dir Folge 4 unseres Podcasts Unter blauen Dächern.
 
Schon fertige Hintergründe von uns, die verwenden kannst, findest du hier zum kostenlosen Download.

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